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Was ist COM ?

Flexibilität, Umfang der Lösung, die Anpassbarkeit, Konfigurationsmöglichkeiten und die Integration von Fremdlösungen sind Faktoren, die bei der Wahl der richtigen CAD-Software eine Rolle spielen. Diese Kriterien bildeten unter anderem auch die Grundlage bei der Weiterentwicklung von ProSteel 3D. Durch das Microsoft Component Object Model (COM)-Interface können Partner und Kunden ihr ProSteel 3D anpassen, erweitern und eigene Anwendungen integrieren. Sie entscheiden, ob Sie mit Microsofts Visual Basic for Applications (VBA), ActiveX oder einer anderen Programmiersprache arbeiten möchten.

 

Der COM-Standard wurde von Microsoft entwickelt und wird im allgemeinen als Grundlage für Interoperabilität und die Entwicklung neuer Anwendungen verwendet. Ein weiterer Vorteil von COM ist, dass es von allen Microsoft Office-Produkten unterstützt wird, so dass Sie zum Beispiel ProSteel 3D mit Microsoft Word oder Excel übergangslos miteinander verbinden können.

Das Component Object Model (Abkürzung COM) ist eine von Microsoft entwickelte Technologie, um unter Windows  eine leichte Wiederverwendung von bereits geschriebenem Programmcode möglich zu machen.

 

Architektur

COM basiert auf dem Client/Server-Prinzip: Der COM-Server (hier ProSteel 3D) bietet die zu exportierenden Klassen (Funktionen) – die so genannten COM-Objekte, die über ein COM-Interface definiert werden – an; er umfasst also den Code. Der Client ist das Programm, welches die vom Server (ProSteel 3D) angebotenen Funktionen benutzt. Der Client kennt die Funktionen, die vom COM-Server angebotene COM-Objekte bieten, da diese in den entsprechenden COM-Interfaces deklariert sind.

 

Funktionalität

Durch den Einsatz von COM erhält ein Programmierer (und somit jeder Anwender) die Möglichkeiten:

  • objektorientiert
  • sprachunabhängig
  • versionsunabhängig
  • ortsunabhängig

zu programmieren. Viele der Funktionen des „Windows Programmierumgebung“ sind über COM zugänglich. COM ist die Basis, auf der OLE-Automation und ActiveX realisiert sind.

 

Sprachunabhängigkeit

Das wichtigste Argument für COM ist sicherlich die Sprachunabhänigkeit. COM unterstützt den so genannten Binärstandard. Dadurch kann ein Programmierer ein Programm als COM-Komponente, in einer objektorientierten Programmiersprache compilieren. Die erzeugte Binärdatei stellt einerseits die implementierten Funktionen zur Verfügung und andererseits ein Interface, welches diese Funktionen aufzeigt. Mit Hilfe des Interfaces, ist es möglich von anderen Programmen aus die Funktionen zu verwenden.

So können z.B. Werte aus einer EXCEL-Tabelle in Fuktionen von ProSteel 3D übernommen werden.

 

Versionsunabhängigkeit

Ein weiterer wichtiger Vorteil beim Einsatz von COM ist es, dass man die Verwaltung von neuen Softwarefeatures einfach in eine bestehende Anwendung integrieren kann. COM bietet eine robuste Möglichkeit an, um eine Softwarekomponente mit neuen Funktionen zu erweitern.